
Schon 1970 wurde ein 13 000 Hektar großer Abschnitt des Bayerischen Waldes , nordöstlich von Grafenau bis hoch zum Großen Arber, unter besonderen Schutz gestellt. Am 1. 08.1997 wurde der Nationalpark auf 24000 Hektar erweitert. Damit entstand in Ostbayern Europas Größtes Wald-Natur-Schutzgebiet. Zusammen mit dem benachbarten tschechischen Nationalpark Sumava, der zur Landschaft des Jahres 1999/2000 erkoren wurde, liegt hier im Herzen Europas nun das größte Naturschutzgebiet auf dem Kontinent. Danke der strengen Verordnungen wird alles ganz und gar der Natur überlassen, seinen Ursprünglichkeit und biologische Vielfalt dieses Urwaldes wiederherzustellen. In den 90er Jahren entstand dann der Bayerwald Tierpark in Lohberg. Über 300 einheimische Wildarten in ihrer natürlichen Umgebung können aus nächster Nähe beobachtet werden. Erstmalig konnte auch Nachwuchs bei den Elchen erreicht werden. Zahlreiche Hinweistafel und Schautafeln vermitteln auch Kindern einen umfassenden Einblick in die heimische Natur.
